Bericht zum HeathenRock 2012 - Zwischen Pagan und Udo Lindenberg

Tja, da muss man nun wirklich kein Geheimnis draus machen: Hamburg gehört zu unseren
Lieblingsstädten in Deutschland. Umso größer war auch die Vorfreude dort auf dem
HeathenRock aufspielen zu dürfen.
Ein sehr bunt gemischtes Festival, wo sich 80'er Power Metal die Bühne mit
Pagan und Black Metal teilt. Und wir als deutsche Thrasher mit ordentlichen 90'er-Einschlag mittendrin.
Kann ja eigentlich nur lustig werden. Und wurde es auch. Einladen um 10 Uhr und dann auf in den Norden.
Das Navi hat uns glücklichweise zielstrebig zum Rieckhof geführt...hmm, Rieckhof.
Noch nie gehört. Große Freiheit, Docks, Grünspan, Markthalle, Ballroom, Logo...das sagt was.
Aber was sollte der Rieckhof sein?
Diese Frage sollte sich schnell klären...
Als wir vorfuhren und sofort von der sehr hilfsbereiten Crew per Funke
auf den Hinterhof geleitet wurden, wurde nämlich ein kurzer Rundgang durch die
heiligen Hallen des HeathenRocks und des Rieckhofs eingeleitet.
Der Rieckhof entpuppte sich als sehr schöne Location. Ein mittelgroßes Kulturzentrum
mit vielen Holzrängen und Tribünen. Kein Wunder, dass hier striktes Rauchverbot herrscht.
Man gut, dass wir die Glitterknarre für "Russisch Roulette" daheim gelassen haben.
Und eines hatte die Halle: Man hat sich sofort wohlgefühlt.

Und ZACK!...Wie die Zeit vergeht. Letzter Soundcheck und schon spielte die erste Band HEXADAR (aka Eisregen/Dornenreich mit Akkordeon).
Zu dumm, dass wir schon als nächstes dran waren.
Also Equipment raus, umziehen, warm spielen, Gnadenbierchen trinken.
Der Linecheck verlief...ähm...ja, er verlief.
Natürlich darf man sich als Frontmann und Vokalist NIEMALS auf Monitore verlassen.
Und die Technik ist eh der größte Feind (neben Halsschmerzen, Mandelentzündungen und kein Hall auf der Stimme).
Das In-Ear bestand leider nur aus einem furztrockenen Monosignal. Kann man knicken.
Die zwei fetten Monitorboxen auf der Bühne waren...aus. Na ja, scheißt der Sound-Hund drauf.
Ist Metal - da kann man auch taub durch.
Was soll man bei 15 Minuten Linecheck, die eh schon vorbei waren, auch noch groß retten?!
Erster Song: ENDZEIT. Passt ja!
Aber was soll man sagen...ihr habt auch endzeitlich gefeiert, als würde es kein Morgen geben!
Hamburg, ihr habt uns nicht enttäuscht!
Haupthaar (geschüttelt, nicht gerührt), gröhlende Schlünde, Bier im Überfluss, Steckleisten vom Gitarristen die ihren Geist aufgeben.
Das sind Metalkonzerte, wie sie noch in Szenezeitschriften aus den späten 80'ern und frühen 90'ern beschrieben worden sind! Fuck yeah!
Und laut eurem Feedback nach dem Konzert hattet ihr genau so viel Spaß, wie wir!
So schnell kann eine halbe Stunde rum gehen.
Meet & Greet, ein paar Bierchen und Udo Lindenberg-Exzesse im Backstage mit Hexadar (sie seien sehr an dieser Stelle gegrüßt,
bitte den Aal nicht vergessen!) und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen und 180 km gen Süden donnern.
Und jeder verschissene, einzelne Kilometer war es wert!
Hamburg, es war uns eine Ehre! Großstädter wissen einfach, wie man feiert!
Vielen Dank an Tobias Berg, der ganzen HeathenRock-Crew, Fotowolle, Metal-Tigger, den Überbrückungskabel-Spendern,
dem Mikrofon-Fuchs, dem so schön das Fell über die Ohren gezogen wurde (Respect!)
und natürlich dem Publikum (even bigger Respect!).
Location klasse, Backstage klasse, Catering klasse, Festival klasse, Publikum klasse, Hamburg klasse.
Und natürlich: Unser neues Bandmitglied - KLASSE!

Vielen Dank natürlich auch nochmal Basti! Was wären wir ohne dich? Die Feuertaufe wurde mit Bravour gemeistert!
Willkommen bei den Engeln! Du hast eine fantastische Show hingelegt!

HeathenRock war 'ne fette Nummer. Super organisiert, sehr nette Hütte, nur coole Leute!
So fängt 2012 wirklich sehr gut an! Nun verkriechen wir uns erstmal wieder ins Studio -
denn der Maya-Kalender lässt nicht auf sich warten!

Berichte und Fotos findet ihr:

HIER!

DA! 

DORT!

DOCH SEHT SELBST!


- Peter


...Moment mal...da war doch noch was....

 

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Bericht zum 2. Bremer Metal Festival 2011

Beton in Bremen!
Vom Abort Niedersachsens Hildesheim nach Roland Rock City.
Übrigens unser erstes Konzert in einer Hansestadt.
Und eine der schönsten noch dazu.
Bei unserem Ankommen wurden wir auch gleich
freundlich empfangen, die Organisation war sehr gut,
Aufbau entspannt und beim Catering gab es sogar Joghurt, was
besonders unseren Rhythmus-Gitarristen sehr erfreut hat.
Bei unserem Mikrofonständer-zerstörenden Konzert war noch nicht all zu viel los, dafür hat
eine Gruppe Jungmetaller vor der Bühne für Stimmung gesorgt
und hat auch unseren Hit "digital"...äääh..."In den Staub" ordentlich
abgefeiert! Sehr gut, Jungs! Weiter so! Gibt einen Beton-Orden!
Nach Konzertende musste ein Großteil unserer Band wieder gen Heimat,
so dass ich und Matze leider, leider das ganze Bier zu zweit
austrinken mussten. Welch Schande!

Vielen Dank an Brain und Locke und dem Rest der Crew!
War ein sehr guter Abend!
Auf ein 3. Bremer Metal Festival!

Einen weiteren Bericht von RockHard gibt es hier

-Peter

 

Local Heroes-Semifinale Niedersachsen

Normalerweise schreibt die Band etwas über ihre letzten Auftritte. Bei dem letzten Auftrittt wurden aber schon die richtigen Worte von jemanden gefunden, der noch spezieller involviert war, als die Band selber!

Zu lesen im Blog von Homegrown:

http://www.myspace.com/homegrownkonzerte/blog/544270573

Vielen Dank an William "GOD" Niese

 

Das betonharte Finale vom Hildesheimer Local Heroes 2011!

Ladies and Gentlemen, werte Metalheads, liebe Hildesheimer, die Bischofsstadt zwischen Hameln und Braunschweig, Hannover und Alfeld, eher bekannt für Jazzfestivals, einem weltberühmten Gothic-Festival und eine ausgeprägte Blues-Szene, hat seit heute Nacht einen neuen offiziellen Vertreter für das Landesfinale des Local Heroes Contest 2011 in Hannover: Nämlich uns! Die BetonEngel! Als einzige Vertreter der metallverarbeitenden Zunft konnten wir uns gegen die Konkurrenz durchsetzen und einmal mehr beweisen, dass Heavy Metal nicht nur betonhart und laut, sondern auch die beste Musik der Welt ist!

Doch ganz von vorne: Für das gestrige Finale konnten sich Third Try, die stark an populäre California-Punkrocker der späten Neunziger erinnerten, Dokmalou, die eine dufte Mischung aus Pop, Blues und Funk mit Blasinstrumenten und mehrstimmigen Gesang spielten, und natürlich BetonEngel qualifizieren. Eine sehr bunte Mischung, die an dem Abend viel Abwechslung bescherte, aber die Entscheidung für Jury und Publikum nicht einfach machen sollte. Wir waren allerdings die Exoten an diesem Abend. Vorteil oder Nachteil? Wir hatten keine Ahnung! Aber was soll's. Einfach durch! Preußisch pünktlich um Punkt vier Uhr waren Peter und ich mit den Drums als erstes in der Kufa. Das Aufbauen und Hineintragen des Equipments und der anschließende Soundcheck dauerte natürlich etwas, aber der mit Bier gut bestückte Kühlschrank im Backstage und eine große Auswahl an Wurst, Käse und Brötchen konnten die Arbeit verträglicher machen. Per Losverfahren wurde basisdemokratisch von Veranstalter William festgelegt, dass der Abend zunächst von Third Try begonnen wird, dann Dokmalou und schließlich wir die Bühne rocken dürften. Was für eine Erleichterung nicht den undankbaren ersten Gig absolvieren zu müssen. Opener-Slots sind nicht Heavy Metal! Für mich war unglaublich, dass nach Öffnen der Kasse so viele Fans für uns, aber vor allem Third Try angereist waren (sie scheinen wohl jeden eingeladen zu haben, den sie kennen!), dass kurzer Hand ein Einlasstop vom Veranstalter ausgesprochen wurde, um die Sicherheit der Veranstaltung zu gewährleisten. Rappelvoll begonnen schließlich die besagten Punkrocker mit über einer Stunde Verspätung. Und meine Güte – war der Laden voll und heiß. Im Anschluß folgten Dokmalou, die allerdings eine Notumbesetzung hatten, da der Sänger im Urlaub war.

Der Peter Fun Fact: Aloha! Ich als Sänger von BetonEngel habe Urlaub nicht nötig. Dank Hemd und Lederjacke, kriege ich überall meine tropische Urlaubshitze!

Leider leerte sich der Laden nach dem Auftritt von Third Try enorm. Ts, ts, ts! Immerhin kamen nun die Leute rein, die am Eingang warten mussten.

Tja, dann schlug das letzte Stündchen. Unsere Stunde! Beziehungsweise halbe Stunde!

Doch vorher hatten wir noch Probleme beim Aufbau – praktischerweise wurde das Schlagzeug um einen halben Meter verschoben und die Mikros mussten neu positioniert werden und das Mischpult für die Sequenzen war auch abgebaut!

Der Peter Fun Fact: >>Plain awesome!<< würde der Ami zu so einer Situation sagen.

Zum Glück war Tonmann Ralf zur Stelle!

Na ja, immerhin füllte sich der Saal, während rumhantiert wurde. Und ja – kaum zu glauben – er war wieder voll. Hildesheim wollte harte Musik hören.

Und das sollten sie auch kriegen! BetonEngel blüht nämlich vor großem Publikum auf!

Und wir blühten nicht nur, sondern räumten mit unserem betonharten Geknüppel auch noch den Laden ordentlich auf.

Der Peter Fun Fact: Und ich habe mich diesmal sogar nicht am Mikrofonständer verletzt! Dafür aber ich ihn! Die Rache ist mein!

Eine Menge headbangender Metalheads und Partypeople und viel Spielfreude ließen diesen Auftritt für uns unvergesslich werden.

Endzeit, Waffengewalt, russische Sprachexkurse, Tanga-Regen, Beton satt! 
Das einstimmige Ergebnis der Jury bestätigte unseren Auftritt! Und die Konkurrenz war hart, fast so hart wie wir! Danke für diesen Abend! Es war uns eine Ehre!

Und so wurde aus dem kleinen, ruhigen Hildesheim, HILDESHEIM METAL CITY!

Hildesheim wurde gerockt! Bis auf die Grundsteine!

An dieser Stelle ein riesiges DANKE an unsere Fans und Zuhörer an diesen Abend, an unsere ältesten und treuesten Groupies, an Ralf für den Bombensound, an Lichtmeister Boris für seine sehr gute Arbeit am Lichtklavier, danke an Anton (jetzt haben wir endlich mal GENUG Pleks!) und natürlich an William und Anke (die leider an dem Tag krank war) für die Orga!

Es war ein ausgezeichneter Kulturabend! Was ist schon Poesie im großen Saal?

Und da Hildesheim nun abgerissen wurde, muss nun unsere geliebte Landeshauptstadt Hannover dran glauben! Uh ja!

- Linus und Peter

 

BetonBlog 13.08.11 - Metal im Zeichen des qualmenden Reifens!

Das Leben kann so schön sein: Sonnenschein, Bier, Currywuäst, Motorräder, hübsche Frauen und Metal. Mit diesen sechs Elementen einer Heavy-Metal-Utopie lässt sich der gestrige Abend am besten zusammenfassen. BetonEngel war zu Gast beim MC Brenner 83 in Vinstedt, einem kleinen Kuhdorf zwischen Otze (den Ort gibt’s wirklich), Uelzen und Lüneburg, aber mit Provinzparty hatte das ganze nichts zu tun, denn es kommen immer tausende Besucher zum Festival. Der Mopedclub veranstaltete dieses Wochenende sein jährliches Heavy Metal Open Air mit BetonEngel und Größen wie Feuerengel, der wohl besten Rammsteincover-Truppe der Welt und Tara-X, die den weiten Weg aus Berlin auf sich nahmen.

Angefangen hat der Roadtrip für BetonEngel im BetonHauptquartier mit versammelter Mannschaft und weiblicher Begleitung, um das nötige Equipment zu verladen. Nachdem sich die BetonKolonne auf der B191 mit einem schleichenden Mercedes SLK und hunderten roten Ampeln und Blitzern angelegt hatte, erreichte man voller Freude das Festivalgelände. Schon von weitem sah man festivaltypisch Zelte, Motorräder, Kuttenträger und Metalheads. Die ersten Stunden vor Ort konnten wir nutzen, um uns an Bier, Currywuäst und Burgern zu erfreuen (hier nochmal großes Lob an die Burgerbrater!) und eine Mopedshow und eine Misswahl gab's auch noch. Demnach war für das leibliche Wohl gesorgt. Musikalisch wurde der Abend schon um halb 7 von einer Death Metal Combo eingeleitet. Death Metal und Motorräder...passt das? Danach durften sich vier Holländer mit einigen Punksongs, einem Schottenrock, aber auch mit viel Spaß versuchen. Lustigerweise hieß diese Kombo „Buttbugs“, wurde aber von den Veranstaltern als „Buttplugs“ ausgeschrieben. Köstlich! Den Mopedfahrern hat’s wohl besser gefallen als die erste Band. Gingen aber auch mehr ab wie ein „Zäpfchen“ – so, genug der schlechten Wortwitze. Was danach aber unter der plattdeutschen Phrase „denmantau“ die Bühne betrat, war für ein Motorradfest völlig unpassend, da die Truppe leider nicht, wie der Name vermuten lässt, norddeutschen Bagaluten-Rock à la Torfrock spielt. Mit Akustikgitarre und Trompete bewaffnet, trafen sie mit dem akustischen Weichspülgang leider nicht den Nerv der Bier- und Fleischkonsumierenden Zuschauerschaft. Rein objektiv gesehen, war die Musik natürlich nicht schlecht.

Um gut 22 Uhr durften dann BetonEngel, mit über einer Stunde Verspätung und zügig ausgeführten Soundcheck, die Bühne entern, um mit einer ordentlichen Ladung Heavy Metal den Laden aufzuräumen. Den Leuten hat’s definitiv gefallen und musikalisch waren wir auch mit unserer Leistung zufrieden. Nicht nur, dass das Publikum eine Zugabe forderte, die aber aus Zeitmangel verwehrt wurde, und wir eine ordentliche Anzahl unserer Promo-CDs unters Volk bringen konnten, nein, wir konnten auch den Vorschusslorbeeren des Veranstalters gerecht werden. Wir hatten jedenfalls viel Spaß und die Technik war diesmal auch kaum ein Problem. In der kurzen, hektischen Soundcheckphase wurde das Beste draus gemacht. Daher noch mal großes Danke an Sebastian. Nach uns durften dann noch die Headliner des Abends, Tara-X, anderthalb Stunden mit einem Top 40 Cover-Metal-Set Party machen, was musikalisch echt in Ordnung war und was man sich gut anhören konnte. An dieser Stelle auch nochmal ein großes Danke nach Berlin, für die Stellung der Backline. Schön für uns war, dass beim Headliner nicht mehr Zuschauer als bei uns waren, also ein erfolgreicher Abend!

Danke Brenner für die gute Orga und Verpflegung, danke Präsi, danke liebe Fans, Dank an die Crew!

Freitag geht’s weiter beim fucking Local Heroes, kommt und feiert mit uns!

- Linus

 
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